Home
Praxisspektrum
Schulmedizin
Alternativmedizin
Goldimplantate
Sprechzeiten
Kontakt
So finden Sie uns
Interessante Links
Impressum
Sitemap

 

 Goldimplantation als Schmerztherapie

Die Goldimplantation entwickelte sich aus der Akupunktur, die zur Behandlung chronischer Schmerzen seit langem bekannt ist. Die Methode wurde von amerikanischen Tierärzten erstmalig praktiziert und dann auch in Deutschland erfolgreich eingesetzt.

Bei welchen Erkrankungen ist eine Goldimplantation sinnvoll?


Probleme mit dem Bewegungsapparat jeglicher Art (z.B. Hüfgelenksdysplasie – HD, Kniegelenkserkrankungen – auch nach Kreuzbandriß, Arthrosen, Ellbogengelenksdysplasie, Probleme an der Wirbelsäule wie Spondylosen oder Bandscheibensymptomatik - Dackellähme, Cauda equina Syndrom.
Muskelverspannungen durch Schonhaltung
Vorbeugend nach Früherkennung

Ablauf einer Behandlung:

Am Anfang einer Behandlung steht ein ausführliches Ananmnesegespräch, bei dem auch bereits angefertigte Röntgenbilder und andere Befunde besprochen werden.
Danach wird eine genaue Ganganalyse des Tieres in allen Gangarten durchgeführt.

Anschließend wird gemeinsam besprochen welche Therapieform unter Berücksichtigung aller
Befunde für den Patienten angemessen erscheint. Eventuell sind dafür noch weitere Röntgenaufnahmen notwendig.

Als Alternative zur Goldimplantation stehen Ihnen bei uns noch die Laserakupunktur und Behandlung, Ultraschalltherapie und osteopathische Techniken zur Verfügung.

Als nachhaltigste Methode ist allerdings die Goldimplantation bei chronischen Schmerzen die Therapieform der Wahl.

Ablauf einer Goldimplantation:

Die Goldimplantation wird in einer allgemeinen Sedation durchgeführt. Dabei erhält der Patient nach genauer vorheriger Allgemeinuntersuchung im Beisein des Besitzers eine „Schlafspritze“ zur Ruhigstellung und kompletten Muskelerschlaffung.
Noch notwendige Röntgenaufnahmen werde dann angefertigt und ausgewertet.
Anschließend werden 1-3mm lange und 1mm dicke Golddrahtstückchen unter sterilen Bedingungen unter die Haut bzw. in die Muskulatur eingesetzt.
Die dabei gewählten Punkte entsprechen in der ganzheitlichen Betrachtungsweise sowohl Akupunkturpunkten als auch knochennahen  Schmerzpunkten.
Dabei werden nicht nur die primär betroffenen Gelenke miteinbezogen sondern der Organismus im Ganzen therapiert, damit unter biomechanischen Gesichtspunkten eine physiologische Bewegung wieder ermöglicht wird.

Die Wirkungsweise der Goldimplantate:

Die entzündunghemmende und somit schmerzlindernde Wirkung von Gold ist seit langem aus der Rheumatherapie bekannt. Gold verändert im Gewebe den PH-Wert, so dass die Entzündungsmediatoren nicht weitergeleitet werden können. Außerdem wird durch die Wahl der Akpunkturpunkte der Stoffwechsel in dem betroffenen Gebiet angeregt und somit die Durchblutung und die Entschlackung des Gewebes gefördert.
Dadurch werden die Schmerzen genommen und das Tier kann sich wieder freier bewegen.
Die Arthrosen werden durch die Goldimplantation zwar nicht beseitigt, aber durch das Aufgeben der Schonhaltung wird einem Fortschreiten entgegengewirkt.
Direkt nach dem Eingriff ist bereits ein Effekt spürbar, so dass die Nachbehandlung darin besteht, das Tier ca. 10 Tage nur an der Leine zu führen um eine Überlastung der bisher geschonten Gelenke zu vermeiden.

Welche Nebenwirkungen gibt es?


Die Methode wird seit  ca. 20 Jahren beim Tier angewandt und bisher sind keine nachteiligen Wirkungen der Implantate beobachtet worden. Im schlechtesten Falle (bei ca. 5%) bleibt die schmerzlindernde Wirkung aus. In diesen Fällen kann jedoch meist durch begleitende stark reduzierte medikamentelle Therpapie eine Besserung erreicht werden.

In welchen Fällen sollte man keine Goldimplantation durchführen?

Bei Erkrankungen mit einem erhöhten Narkoserisiko (z.B. schwere Herzerkrankungen und bei Tumorerkrankungen.
 

 


Dr. Jana Epping  |  02734 4341931